33. Internationales Dixieland Festival Dresden 2003

Zurück zur Startseite

Vor etwa zehn Jahren, wir spielten zum ersten Mal im Rahmenprogramm des Dresdner Festivals, träumten wir davon, irgend wann einmal

als 'offiziell' geladene Band dabei zu sein. Wie man eben so träumt. Wobei man gleichzeitig mit einem Lächeln abwinkt, bei der großen

Anzahl und der Qualität der Bands, die sich Jahr für Jahr bewerben, ein Ding der Unmöglichkeit. Das war 1992.

"Die Silvertown-Jazzband aus Freiberg, inzwischen das dritte Jahr in Folge Gast des Internationalen     Dixieland Festivals Dresden........." -

Es gibt Momente, da glauben wir es selbst kaum! Stimmt aber!!! Für uns ein toller Höhepunkt im 15. Jahr unseres Bestehens!

 

Im

Zoo

           Auf dem Altmarkt
Über all das zu berichten, was

uns wert wäre, zu berichten,

würde den Rahmen unserer Seite

sprengen!

Der Schlachthof: Eine tolle neu entdeckte Spielstätte mit

echtem Dixie-Flair. Die Gäste

in Topform! (Wie überall !!!)

Großer Hörsaal: Am Anfang ir-

gendwie steif, aber nach weni-

gen Minuten springt der Funke

über. 

Altleuben: Es gibt wohl kein

Publikum, das dankbarer und

aufgeschlossener ist!

 

Kulturpalast: Konzertpublikum

- aber nach wenigen Minuten

waren auch die Stehplätze vergeben! Man klatschte mit,

inzwischen kannten offen-

sichtlich die Leute unser

Programm, so das Songs regel-

recht eingefordert wurden.

Bärenzwinger: Als wir im

Herbst letzten Jahres die

Schäden, die das Hochwasser 

auch am Bärenzwinger ange-

richtet hatte, sahen, hatten

wir kaum Hoffnung, dort je

wieder zu spielen. Denkste!!

Es war toll wie immer.

                  Carol in Aktion

Ach ja, noch eine Story aus der Kategorie "Pleiten, Pech u. Pannen": Wir durften zur großen Abschlussparade dabei sein. Zehntausende

begeisterte Dresdner und deren Gäste würden mitmarschieren, mitsingen. Und wir auf einem Truck dabei!!

Nun sind wir als moderne Band ohne elektrischen Strom recht leise. Immerhin haben wir ein E-Piano; Bass u. Gitarre brauchen auch die Kraft

aus der Dose. Also hatten wir einen Notstromer dabei. Es kam, wie es kommen musste: Als er Strom liefern sollte, hauchte er qualmend

und stinkend sein Leben aus. Nick, unser Klarinettist, schaffte es in zehn Minuten, zwei Wandergitarren aufzutreiben. Wir haben dann

die fehlende instrumentale Fülle durch kräftigen Gesang und eifrig schrammelnde Holzgitarren ersetzt, sehr zum Gaudium des Publikums.

Dankeschön, Dani, wenn wir Dich nicht gehabt hätten.....!!!!!!!    (Daniela war unsere Betreuerin!)
Bilder: Raphaela Döhnel